Die Gefahr bei Mobiltelefonen

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Singapore_Road_Signs_-_Warning_Sign_-_Danger.svgFür viele ist das Smartphone mittlerweile ein ständiger Begleiter. Man kann sich das Leben ohne gar nicht mehr vorstellen. Doch ob das normal ist, fragen sich nur die wenigsten.

Heute gibt es schon zahlreiche Studien, die das Verhalten der Nutzer untersuchen und feststellen, dass viele ein suchtähnliches Verhalten aufweisen. Wie oft nach dem Gerät gegriffen wird, und wofür es benutzt wird, konnte durch eine Studie der Universität Bonn untersucht werden.

Die Universität kreierte eine App, die aufzeichnete wie oft und wofür das Handy entsperrt wurde. Diese Daten wurden dann zur Auswertung an die Forscher zurückgeschickt. Ca. 60 000 Personen machten bei dem Projekt mit und stellten ihre Daten zur Verfügung.

Dabei kam heraus, dass im Durchschnitt 88-mal Tag nach dem Smartphone gegriffen wurde, davon 53-mal um es zu entsperren. Dies geschah zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten, beim Essen, unterwegs, in der Bahn, usw.

Die Auswirkungen, die das aufs Gehirn hat werden noch untersucht. Doch schon jetzt ist klar, dass das Gehirn mit dem ständigen Zufluss an Informationen oft überfordert wird. Daran leidet die Produktivität und Konzentrationsfähigkeit.

Hygienerisiko

Durch den häufigen Gebrauch, bergen viele Smartphone auch Risiken im Bereich der Hygiene und Sauberkeit. Zahlreiche Nutzer geben an, ihr Handy sogar auf der Toilette zu nutzen. Dies kann die Verbreitung von Keimen sehr stark fördern.

Auch durch normale Bewegungsabläufe können Keime gut auf das Smartphone gelangen. Wer zum Beispiel auf der Rolltreppe ans Geländer fasst oder sich im Bus festhält und danach zum Handy greift, holt sich Bakterien auf das Display. Auch häufiges Händewaschen kann da nur bedingt Abhilfe leisten, da die Bakterien ja schon auf dem Handy sind.

Es wird daher geraten sein Gerät regelmäßig mit einem feuchten Brillenputztuch oder einem Mikrofasertuch zu reinigen. So beugt man der Übertragung von Keimen vor und braucht sich auch nicht mehr vor seinem eigenen Gerät zu ekeln.