Neuheiten in der Speicherkapazität von Mobiltelefonen

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Bei allen Elektronikgeräten ist der Trend gleich. Die Speicherkapazität steigt stetig an. Wo früher externe Festplatten mit 500GB als groß galten, steht heute eine Festplatte, die kaum größer oder schwerer ist, aber dafür mehr als doppelt so viel Speicherplatz bietet. Bei Smartphones ist das nicht anders.

Der Speicherplatz ist notwendig, da durch die vielen Apps viel Platz verbraucht wird. Viele Menschen machen auch zahlreiche Fotos mit ihren Handys und da deren Qualität immer besser und die Auflösung immer höher wird, brauchen sie natürlich auch immer mehr Platz.

Aber auch die Grundausstattung eines Smartphones benötigt kostbaren Speicherplatz und wird von vielen Nutzern oft unterschätzt. Dazu zählen Chat-Verläufe, E-Mails und die gespeicherten Kontakte.

Was vielen Käufern verborgen bleibt, ist dass der Hersteller den Speicherplatz oft brutto angibt, also auch den Platz zählt, der nachher vom Betriebssystem und hauseigenen Apps genutzt wird und so dem Käufer für andere Dinge nicht mehr zur Verfügung steht. Gerade Samsung ist dafür bekannt, das Gerät mit sogenannter Bloatware (unnütze Apps, die kaum zu entfernen sind) zu füllen. So kann von anfänglichen 16 GB nur noch 12 oder 13 GB für den Eigengebrauch übrig bleiben.

Um dieses Problem zu umgehen haben die meisten Smartphones (außer iPhones) SD-Kartenschächte. So kann man sein Gerät um bis zu 128 Gigabyte Speicherplatz aufstocken. Dateien, Fotos und sogar Apps können hier gespeichert werden um die Betriebsgeschwindigkeit hoch zu halten.

Wer gleich ein Smartphone mit mehr Speicherplatz möchte, muss mit einem höheren Kaufpreis rechnen. Viele Modelle gibt es in Ausführungen mit unterschiedlichem Speichervolumen.

Es ist auch möglich sich digital mehr Speicherplatz zu verschaffen, nämlich mit Hilfe der sogenannten Cloud. So kann man Daten und Apps auf der Wolke auslagern. Meist gibt es ein paar GB kostenlos, für extra Platz werden monatliche Gebühren fällig. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass ausgelagerte Apps oft nicht funktionieren, also sollte man sich Gedanken machen, was wo gespeichert wird.